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Jährlich werden rund 630 Kollektivverträge von den österreichischen Gewerkschaften abgeschlossen. Diese werden nach ihrem Abschluss beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hinterlegt, im Amtsblatt der Wiener Zeitung kund gemacht, sowie in den jeweiligen Betrieben aufgelegt. Je höher die Anzahl der Mitglieder der Gewerkschaften ist, desto stärker ist die Verhandlungsposition gegenüber den Arbeitgebern. Daher können in den betroffenen Branchen (Metallarbeiter und Privatangestellte) oft vorteilhaftere Kollektivverträge ausgehandelt werden als z.B. im Gastgewerbe.

Es ist nicht selbstverständlich, dass jährlich Verhandlungsrunden für alle Branchen stattfinden. Dies hängt von der gewerkschaftlichen Organisation in der Branche, der Verhandlungsbereitschaft der Sozialpartner, den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Geltungsdauer des letzten Abschlusses  ab. Auf Grund der gewerkschaftlichen Initiative unterliegen ca. 98% der Arbeitnehmer in Österreich einem für sie gültigen Kollektivvertrag.
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